Wie haben sich die Ozon-Spitzenbelastungen entwickelt?

Nur in den Sommermonaten knnen normalerweise Ozonkonzentrationen auftreten, welche die gesetzlich festgelegten Schwellenwerte berschreiten. Unter Wirkungsgesichtspunkten spielt die Betrachtung der Ozonepisoden deshalb eine besondere Rolle.

Die erreichten Ozon-Spitzenkonzentrationen hngen naturgem sehr stark von extremen Wetterlagen ab. Im Gegensatz zu den Langzeitwerten ist hier kein systematischer Unterschied zwischen Stadt- und Waldgebieten erkennbar. An Stationen am Rand von Ballungsrumen und Industrieregionen (Mainz, Wrth) sowie an Waldstationen in Mittelgebirgslagen treten die hchsten Kurzzeitwerte auf.

Bei den kurzzeitigen Ozon-Spitzenbelastungen weist der zeitliche Trend seit Anfang der 90er Jahre auf eine zunehmende Entspannung der Immissionssituation hin.

Dies wird verdeutlicht am Gang der berschreitungshufigkeiten der Informationsschwelle von 180 g/m, der Alarmschwelle von 240 g/m, und des Zielwertes zum Schutz der menschlichen Gesundheit von 120 g/m.