Kohlenmonoxid (CO)

Ein großer Teil des in der Erdatmosphäre nachweisbaren CO stammt aus dem Algenstoffwechsel aus den Weltmeeren. Die wichtigste anthropogene Quelle ist die unvollständige Verbrennung kohlenstoffhaltiger Substanz, wie Biomasse und fossile Brennstoffe (Kohle , Öl, Benzin).

Kohlenmonoxid blockiert den Sauerstofftransport im Blut und ist deshalb in höheren Konzentrationen giftig. Da CO farblos, ohne Geruch und Geschmack ist, besitzt es keine Warnwirkung. Vergiftungen sind um so eher möglich, je höher die Konzentration ist und je länger die Einwirkung dauert. Gefährliche Konzentrationen können vor allem in abgeschlossenen Räumen, wie Garagen, Räumen mit Feuerstätten, Bergwerken usw. auftreten. Dagegen werden in der Außenluft nur vergleichsweise niedrige Konzentrationen erreicht, zumal CO langsam zu CO2 oxidiert wird. Erfahrungsgemäß treten die höchsten Konzentrationen in verkehrsreichen Straßen auf.

Grenz-, Ziel- und Schwellenwerte zur Beurteilung der Luftqualität

Mittelungszeitraum Grenzwert
mg/m³
Schutzziel Vorschrift/ Richtlinie
höchster 8-Stundenmittel
eines Tages 1)
10 Schutz der menschl.Gesundheit 39. BImSchV


1)Gleitender 8h-Wert berechnet aus 1h-Werten, in Stundenschritten
 
39. BImSchV: Neununddreißigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen) vom 02. August 2010
(BGBl. Jahrgang 2010 Teil I Nr. 40)