Maßnahmen bei Gebäudeheizungen

Emissionsmindernde Maßnahmen bei den privaten Haushalten dienen in erster Linie dem Ziel, die Emissionen der installierten Gebäudeheizungen so weit wie möglich zu verringern. Die Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen hat die Abgasverluste bei Öl- und Gasfeuerungen mit einer Nennwärmeleistung von 4 bis 25 kW wie folgt verschärft und damit eine Verbesserung der Brennstoffausnutzung bewirkt:

  • 15 % (1982),
  • 14 % (1983),
  • 12 % (1988),
  • 11 % (1995).

Neue Heizungsanlagen müssen die verschärften Anforderungen sofort, Altanlagen je nach Alter zwischen dem 1. November 1999 und 1. November 2004 einhalten. Die Einhaltung der Anforderungen wird vom zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister durch jährliche Emissionsmessungen überwacht. Die Anschaffung einer neuen Heizungsanlage ist nicht nur aus Gründen der Luftreinhaltung zu begrüßen, sie kann sich auch in Verbindung mit einer guten Wärmedämmung und modernen Anlagenregelung rasch wirtschaftlich bezahlt machen.